Regionalkonferenz DGS – Strukturwandel zu Metropolen?

Im Vorfeld der europäischen Kulturhauptstadt 2010 richtet die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) am 28.-30. September 2009 ihre erste Regionalkonferenz im Ruhrgebiet aus aus, also eine Konferenz, die sich eingehend mit den Eigenheiten, Entwicklungschancen und Problemen einer Region befasst.

Der Großraum Ruhrgebiet stand bis in die 1950er Jahre für körperliche Arbeit in der Schwerindustrie, ab den 1960er Jahren für den Strukturwandel weg von einer durch Schwerindustrie geprägten Arbeits- und Produktionskultur hin zu einer vielfältigen Kulturregion. Fragen, die die Regionalkonferenz aufgreifen wird, sind z.B. Wie vollzieht sich der Strukturwandel en detail? Handelt es sich bei der Agglomeration im Ruhrgebiet um eine Metropolregion im traditionellen Sinn? Oder ist das Ruhrgebiet erst eine Metropolregion im Entstehen? Charakteristisch für Metropolregionen sind ein beschleunigter Wertewandel, die Herausbildung neuer Lebensformen und Alltagskulturen, wie z.B. städtebauliche Großprojekte, Messen, Kulturfestspiele und Sportevents, aber auch Merkmale wie Zuwanderung geringqualifizierter Erwerbswilliger, Facharbeiter und Akademiker, Wettbewerb um knappe Ressourcen, kulturelle Attraktivität und wissenschaftliche Infrastruktur.

Ich hab‘ mich angemeldet und freu mich schon.

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